Volleyball-News aus Berlin & Brandenburg

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Immer aktuell - Immer am Ball!


EWP Volleyball Masters – Freier Eintritt –

Am 9. September ist es soweit. Das Team des SC Potsdam wird sich erstmalig in dieser Saison im Wettkapfmodus stellen. In unserer heimischen MBS Arena wird den Besuchern ein toller Turniertag geboten. Die Mannschaften stehen fest und der Eintrittspreis auch, denn der ist frei. Es heißt also am 9. September – FREIER EINTRITT – und freie Platzwahl!

Wir öffnen die MBS Arena ab 15:00 Uhr. Volleyballfans können alle Freunde, Bekannte und Verwandte mit in die MBS Arena bringen. Spannende Spiele stehen auf dem Programm.

Mit dabei sind der Tschechische Meister VK AGEL Prostějov volejbal (mit Laura Emonts, ehem. Weihenmaier und Ex-Nationalspielerin Kathleen Weiß), sowie die rumänische Spitzenmannschaft CSM Targoviste (mit dem ehem. Trainer von Allianz MTV Stuttgart, Guillermo Naranjo Hernández und Schwerin`s Ex-Spielerin Lousi Souza Ziegler) und die polnische Erstliga-Mannschaft Poli Budowlani Torun. Es geht also nicht nur auf dem Spielfeld heiß her, sondern vielleicht auch in der Coaching-Zone.

Das Turnier wird vom 8. – 10. September 2017 gespielt. Der  9. September wird als öffentlicher Tag für alle zugänglich sein. Die Ergebnisse vom 8. und 10. September werden wir auf unserer Homepage und bei Facebook sowie Twitter veröffentlichen.


Zuspielerin Denise Imoudu auf Mission in Afrika (MAZ-Bericht)

Ein Herz für Kinder hat Denise Imoudu auf jeden Fall. Die Volleyballerin vom Bundesligisten SC Potsdam weilte mit ihrem Vater in dessen einstiger Heimat Nigeria. Dort wurde auch ein kleines Volleyballtraining für Kinder durchgeführt.

Potsdam. Wenngleich die ersten Trainingseinheiten bei Volleyballerin Denise Imoudu vom SC Potsdam in dieser Woche für ein wenig Muskelkater gesorgt haben, so ist sie jenseits von Afrika in Gedanken noch immer ein bisschen auf dem schwarzen Kontinent. Denn sie weilte für zwei Wochen in der Heimat ihres Vaters, der aus Lagos in Nigeria stammt. „Diese Reise hatte ich mir schon lange vorgenommen. Nun war es endlich so weit. Es war alles sehr beeindruckend für mich“, erzählt die 21-Jährige.

Ihr Vater Marcus Imoudu, der einst in der DDR studiert hatte und nun als Ingenieur und Projektleiter bei einer Stahlbaufirma arbeitet, lebt mit Mutter Bettina, einer Deutschen, in Schwedt. Nun zeigte der 59-Jährige seinen beiden Kindern – Denise hat noch einen Bruder Melvin (18), der als Schwimmer an der Sportschule in Potsdam ist – seine Heimatstadt Lagos. Natürlich wurden auch Tanten und Onkels besucht – der Vater hat acht Geschwister.

„In der Großfamilie, mein Vater hat auch noch Geschwister in Australien oder Großbritannien, wurden wir sehr herzlich aufgenommen“, erzählt Denise Imoudu, deren Name soviel wie Löwenherz bedeutet. Eine große Kämpferin ist die Zuspielerin beim Volleyball auf jeden Fall, die seit 2016 beim SC Potsdam die Bälle verteilt.

Die Frau mit dem Löwenherzen

Dass sie auch ein großes Herz hat, zeigte Denise Imoudu in Lagos, wo sie ein kleines Volleyball-Camp für einheimische Kinder organisierte. „Das war einerseits total toll, andererseits auch sehr bedrückend für mich. Wir haben auf einem Betonplatz gespielt. Turnschuhe hatten die Kinder kaum, eher einfache Latschen oder waren gar barfuß. Von Knieschonern ganz zu schweigen. Ich hatte aber vorher ein bisschen gesammelt und so ein paar Kleidungsstücke mitgebracht. Der SC Potsdam hat dazu Volleybälle gespendet“, berichtet die Bundesligaspielerin. „Wir mussten zwar viel improvisieren, aber die Kinder zwischen zehn und 16 Jahren haben begeistert alle Übungen mitgemacht.“

In einer fremden Welt

Denise Imoudu weiß, dass ihre Hilfe nur ein bescheidener Beitrag war angesichts der sozialen Schwierigkeiten in der 18-Millionen-Einwohner-Metropole am Atlantik. „Da merkt man erst, wie gut es einem geht. Unsere Probleme sind dann keine mehr. Ich habe eine andere Sicht auf die Welt bekommen“, sagt die Nationalspielerin, die in Schwedt geboren wurde und über den VC Olympia Berlin, dort ging sie mit 13 Jahren an die Sportschule, den Schweriner SC und VT Aurubis Hamburg zum SC Potsdam kam. „Die Reise war sehr anstrengend, zugleich aber sehr beeindruckend. Man macht sich ja so seine Vorstellungen, aber die Realität war doch ganz anders als erwartet. Es war eine fremde Welt für mich, trotzdem interessant zu erfahren, wo mein Vater herkommt. Es sind ja die Wurzeln unserer Familie.“

Ihr Vater, der mit Mutter Bettina auch regelmäßig bei den Bundesligaspielen der Tochter in der MBS-Arena zuschaut, habe bei Heimatbesuchen schon öfters Sportprojekte unterstützt. „Das werde ich auf jeden Fall auch fortsetzen“, hat sich Denise Imoudu fest vorgenommen.

Von Peter Stein


Macron und Netzhoppers Königs Wusterhausen: Eine neue Partnerschaft im Deutschen Volleyball

Macron und Netzhoppers verkünden Partnerschaft.

Macron, einer der international aufsteigenden Firmen im Sportbekleidungsmarkt, verstärkt seine Präsenz in der deutschen Volleyball-Welt und verkündet nach den Partnerschaften mit dem SSC Palmberg Schwerin, neuer deutscher Meister bei den Frauen sowie dem TV Ingersoll Buehl, seine neue Zusammenarbeit mit den Netzhoppers aus Königs Wusterhausen. Die 1. Mannschaft der Netzhoppers SolWo Königspark KW startet seit Jahren in der höchsten deutschen Spielklasse. Die neue Partnerschaft ist zunächst für 5 Jahre vereinbart und läuft bis 2022.

„Auf der Suche nach einem neuen Ausrüster für den Verein sind wir nach längerer Zeit fündig geworden“, erklärt Arvid Kinder, Geschäftsführer der Netzhoppers. „Wir sind froh mit Macron einen so renommierten Sportartikelhersteller als Partner gewonnen zu haben und freuen uns auf eine tolle langfristige Zusammenarbeit.“

Dank dieser Vereinbarung verstärkt das italienische Unternehmen seine Position im deutschen Sportmarkt vor allem im Berliner Haupstadtbereich und seiner Umgebung, wo Macron in unmittelbarer Nähe auch Sponsor des Fußballclubs 1. FC Union Berlin ist.

Die Designer von Macron arbeiten bereits eng mit dem Management des Clubs zusammen, um die neue Kollektion „Königs Wusterhausen Kangaroos“ zu entwerfen, welche spätestens zum ersten Spiel der Saison auswärts am 14. Oktober gegen den TV Rottenburg veröffentlicht werden soll.

Macron (www.macron.com) ist der europäische Marktführer bei der Herstellung von Sportbekleidung. Macron operiert in drei Hauptgeschäftsfeldern: „Technical Sportswear“ Bekleidung und Zubehör für Amateur- und Profi-Sportteams der folgenden Sportarten: Fußball, Rugby, Basketball, Volleyball, Baseball, Handball, Futsal und Laufen; „Merchandising“ offizielle Kits, Freizeitartikel und Zubehör für Fans von gesponserten Clubs von Macron; „Athleisure“ lässig athletisch inspirierte Kleidung konzipiert für diejenigen die Macron gerne in der Freizeit anziehen wollen. Macron ist eine der führenden Marken in Europa und besticht durch die Qualität der Produkte, ein hohes Maß an Service und der Fähigkeit, sich den Bedürfnissen der Athleten anzupassen.

MACRON ist Technischer Sponsor der großen Clubs in ganz Europa, darunter:

  • Football: S.S. Lazio, Bologna FC 1909, Cagliari Calcio, Ternana Calcio, Vicenza Calcio 1902, Modena FC (Italy); RC Deportivo de la Coruña, Levante U.D. (Spain); OGC Nice, Gazélec FC Ajaccio, AJ Auxerre (France); Crystal Palace FC, Stoke City FC, Bolton Wanderers FC, Bristol Rovers, Leeds Ladies (England); TSV 1860 München, 1.FC Union Berlin (Germany); FC Wacker Innsbruck (Austria); Sporting Clube de Portugal, Vitoria Guimaraes (Portugal); Club Brugge KV (Belgium); Vitesse (Netherland); Hajduk Split (Croatia); Budapest Honvéd FC (Hungary); Dinamo Bucarest (Romania); FC Paok, Asteras Tripolis (Greece); FSHF Albania national football team (Albania), Red Star Belgrad (Serbia); Miami FC (USA), Santiago Wanderers (Chile);
  • Basketball: Cantù Pallacanestro, Virtus Pallacanestro Bologna (Italy); Brose Bamberg, MHP Riesen Ludwigsburg (Germany);
  • Volleyball: Volley Bergamo, Liu-Jo Nordmeccanica Modena, Futura Volley Busto Arsizio, Porto Robur Costa Ravenna (Italy); Schweriner Sportclub, TV Ingersoll Buehl (Germany)
  • Rugby: F.I.R. Italian Rugby Federation (Italy); Scotland Rugby National Team, Edinburgh Rugby, Glasgow Warriors (Scotland), Northampton Saints (England); Scarlets (Wales), Biarritz Olympique Pays Basque, Section Paloise, LOU Rugby (France); Rugby Colorno 1975, Rugby Bologna 1928 (Italy); Portugal Rugby Federation (Portugal);
  • Baseball: Fortitudo Baseball 1953 (Italy), Rouen Huskies (France);
  • Handball: Junior Fasano (Italy).
  • Hockey: Macron Warriors Viadana Wheelchair Hockey (Italy).
  • Weightlifting: FIPE – Italian Weightlifting Federation (Italy).

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Unterwegs mit der AOK Nordost

Gemeinsam mit der AOK Nordost waren wir gestern am Strand von Kühlungsborn unterwegs. Die AOK Nordost Sommer Beach Tour machte gestern an der Ostsee halt und wir waren mittendrin statt nur dabei.


Trainingsstart mit neuen Gesichtern

Volleyball-Bundesligist SC Potsdam legt wieder los. Beim ersten öffentlichen Training in Vorbereitung auf die neue Saison stellten sich am Dienstagabend in der MBS-Arena auch zwei neue Spielerinnen vor.

Potsdam. Links ein Küsschen, rechts ein Küsschen, da noch eine Umarmung. Die Begrüßungen beim Trainingsauftakt des Volleyball-Bundesligisten SC Potsdam fielen am Dienstagabend in der MBS-Arena überaus herzlich und fröhlich aus. „Ich freue mich einfach auf die Mannschaft“, sagte Ivona Svobodnikova. „Das war ja auch ein Grund, in Potsdam zu verlängern, weil wir uns so gut verstehen“, bekräftigte die Mittelblockerin.

Selbst Ex-Kapitänin Lisa Rühl war trotz Karriereende vorbeigekommen und stand mit ihrem kleinen Bäuchlein – im Dezember erwartet sie ein Kind – sofort im Mittelpunkt. Alle waren gut gelaunt und vor allem braun gebrannt.

Libera Sophie Dreblow genügte dazu die Sonne von Ahlbeck auf der Ostseeinsel Usedom. Zuspielerin Ann-Marie Knauf war auf Mallorca, konnte wegen Überbuchung (Air Berlin) erst einen Tag später abfliegen. Ivona Svobodnikova hatte gar keine Zeit, mal zu Hause in Brno/Tschechien vorbei zu schauen. Sie war sozusagen auf Weltreise. Stockholm, Israel, Jordanien und schließlich Australien waren die Stationen ihres Urlaubstrips, damit war sie ganz sicher die „Meilen-Königin“.

Trainer Carli hat geheiratet.

Davide Carli, der in seine zweite Saison als Chefcoach geht, hat sich getraut. Seine Ehefrau Janine Völker – Ex-Libera bei Meister Schweriner SC – heißt jetzt auch Carli. Geheiratet wurde in Schwerin, wo das Paar auch wohnt.

Beim SC Potsdam hat Carli noch eine neue Frau an seiner Seite, die gestern beim Trainingsstart gleich mal das Zepter übernahm. Federica Camerlo ist die neue Athletiktrainerin, die auf Stabhochsprung-Coach Stefan Ritter folgt. „Athletik bimsen wird wohl in den nächsten Wochen die erste Pflicht sein“, ahnt Ann-Marie Knauf.

Vom 8. bis 10. September gibt es wieder das Internationale Volleyball-Masters in der MBS-Arena. Bis zum 14. Oktober, wenn Ex-Meister Dresdner SC zum Bundesliga-Auftakt nach Potsdam kommt, will Carli mit seinem Trainerteam die Mannschaft in Schuss haben. Lisa Rühl drückt schon mal die Daumen.

Der SC Potsdam hat vier neue Spielerinnen im Kader der ersten Mannschaft für die neue Saison.

Neu verpflichtet wurden die Serbin Natasa Cikiriz (spielte zuletzt in Muszyna in der 1. polnischen Liga) und Antonia Stautz, die vom Bundesliga-Rivalen Schwarz-Weiß Erfurt kommt. Beide spielen auf der Außen-Annahme-Position.

Ebenfalls künftig zur ersten Mannschaft gehören Emilia Weske (Außen-Annahme), die bereits in der vorigen Saison ihr Bundesliga-Debüt gab, und Natalie Wilczek (17 Jahre, Mittelblock) aus dem eigenen Nachwuchs.

Emilia Weske (16 Jahre) spielt mit der deutschen U18-Nationalmannschaft bei der WM in Argentinien.

Verlassen haben den Verein Lisa Rühl (Karriereende), Kimberly Drewniok (nach Wiesbaden), Wiebke Silge (Karriereende) und Roslandy Acosta (spielt künftig in Bergamo in der 1. italienischen Liga).

Von Peter Stein MAZ


Trainingsauftakt bei Netzhoppers SolWo Königspark KW

Mit einem leichten Aufgalopp im Königs Wusterhausener Sport- und Gesundheitszentrum am Montagnachmittag starteten die Bundesliga-Volleyballer der Netzhoppers SolWo Königspark KW in die Vorbereitung auf die neue Saison, die für die Dahmeländer am Sonnabend, dem 14. Oktober, mit einem Auswärtsspiel beim TV Rottenburg beginnt. „Wir haben jetzt gut neun Wochen Zeit, um uns so richtig optimal auf die kommende Spielzeit vorzubereiten“, sagte Trainer Mirko Culic, der neben dem neuen kanadischen Zuspieler Luke Herr und Timo Schlag (ehemals CV Mitteldeutschland) einen dritten Neuzugang in seinem Team begrüßen konnte. Vom Zweitligisten SV Lindow-Gransee wechselte Diagonalangreifer Jan-Philipp Krabel zum letztjährigen Bundesligaachten.
Der 2,02 m große gebürtige Delitzscher (Sachsen) war in den vergangenen zwei Serien beim SV unter Vertrag und reifte dort zum Stammspieler. „Im ersten Jahr in Lindow sammelte ich reichlich Erfahrungen, da der Schritt vom Junioren- in den Männerbereich doch schon ein recht großer ist“, erinnerte der 19-Jährige, „im zweiten Jahr war ich als Diagonalangreifer ein fester Bestandteil der Mannschaft.“
Auch bei den Netzhoppers möchte Krabel den Sprung in das Stammteam schaffen. „Mein großes Ziel war immer die Bundesliga. Mit meinem Wechsel zum Culic-Team konnte ich mir diesen Traum wahr machen. Ich werden jetzt alles geben, um durch so viele Einsatzzeiten wie möglich, meine Qualitäten unter Beweis zu stellen“, kündigte er an, „besonders freue ich mich auf das Match bei den BR Volleys. Bisher war ich nur als Zuschauer in der Max-Schmeling-Halle, jetzt kann ich endlich selbst einmal dort spielen.“
Insgesamt ist bei den Netzhoppers geplant, mit einem Kader von 14 Spielern in die Saison zu starten. „Bisher haben 13 Akteure einen Vertrag bei uns unterschrieben. Mit einem Volleyballer sind wir derzeit noch in Gesprächen, die aber sehr gut verlaufen und kurz vor dem Abschluss stehen“, so Culic. Insgesamt drei harte Wochen, in denen hauptsächlich Konditionsarbeit mit Athletiktrainer Rainer Latzke auf dem Programm stehen, liegen jetzt vor der Mannschaft. Den ersten Auftritt auf dem Parkett haben die Dahmeländer am Wochenende (2., 3. September), wenn sie bei einem Turnier in Rostock an den Start gehen. Des Weiteren findet am Mittwoch (27. September) in der Landkost-Arena ein öffentliches Freundschaftsspiel gegen die BR Volleys statt.

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Paul Sprung trägt weiter grün

Die Kaderplanungen für die neue Saison in der Volleyball-Bundesliga schreiten bei den Netzhoppers SolWo Königspark KW immer weiter voran. Als neuer Zuspieler wurde bereits der Kanadier Luke Herr verpflichtet. In der vergangenen Woche haben auch Iven Ferch, Kamil Ratajczak und Paul Sprung ihre Verträge um eine weitere Spielzeit verlängert. Der gebürtige Dresdener Sprung gehört seit 2010 dem Bundesligakader der Dahmeländer an. Im Interview spricht der 26-Jährige über seine erste Operation, ein Erlebnis, dass er am liebsten aus dem Gedächtnis streichen würde und darüber, was er dem Team in der kommenden Serie zutraut.

Herr Sprung, wie viel Überzeugungsarbeit musste Ihr sportlicher Leiter Arvid Kinder leisten, um sie weiterhin an das Team zu binden?
Ich mache es Arvid ja nie leicht (lacht). Nein, Spaß beiseite. Wir haben uns ein paar Mal zum Kaffeetrinken getroffen, dann waren zwischen Arvid und mir alle wichtigen Details geklärt. Wir wussten beide ja bereits im Vorfeld, was der andere vom anderen will, deshalb waren diesmal die Vertragsgespräche sehr entspannt und schnell erledigt.

Sie sind ja mit der dienstälteste Spieler bei den Netzhoppers. An welche Momente denken Sie besonders gerne zurück?
Da fällt mir spontan mein erstes Bundesligaspiel im Oktober 2010 vor 5000 Zuschauern in der Max-Schmeling-Halle ein. Mirko Culic hatte mich für einen Aufschlag eingewechselt, denn ich gleich ins Netz beförderte. Sofort wechselte mich der Trainer wieder aus. Ich war anschließend am Boden. Kapitän Manuel Rieke baute mich aber wieder auf, in dem er mir sagte, es war gut, dass du volles Risiko gegangen bist.

Und welche Erinnerung an Ihre bisherige Zeit in Königs Wusterhausen möchten Sie am liebsten aus dem Gedächtnis streichen?
Das war der Zwangsabstieg des Teams aus der Bundesliga nach der Saison 2013. Wir schafften damals durch einen 3:2-Erfolg in Mitteldeutschland sportlich den Ligaverbleib, um kurze Zeit später zu erfahren, dass die Mannschaft aus finanziellen Gründen in die Zweite Liga gehen muss. Das war sehr heftig, da wir diese Entscheidung als Sportler, die ihren Job mit dem Klassenerhalt optimal erledigt hatten, nicht beeinflussen konnten.

Sie wurden vor vier Wochen am linken Knie von Teamarzt Kai Dragowsky operiert, da Sie sich beim Beachvolleyball einen Knorpelschaden zugezogen hatten. Wie geht es Ihnen aktuell?
Es war meine erste Operation überhaupt, deshalb war ich vor dem Eingriff sehr aufgeregt. Ich musste anschließend zwei Wochen mit Krücken rumlaufen, das sehr anstrengend war. Ich bin jetzt schmerzfrei und denke, dass ich bis zum Trainingsauftakt Anfang August wieder mit dabei sein werde. Aktuell muss mich Teamarzt Dragowsky immer wieder bremsen, da ich aus seiner Sicht zu viel in der Reha Gas gebe.

Was trauen Sie dem Team in der kommenden Saison zu?
Da es die Pre-Play-Offs in der kommenden Spielzeit nicht mehr geben wird, ist der achte Rang unser Ziel, das wir sicherlich wie im vergangenen Jahr erreichen können. Ich denke, wir werden eine gute Mannschaft zusammenhaben, die dieses Vorhaben durchaus umsetzen kann. Ich freue mich auch auf unseren neuen Zuspieler Luke Herr aus Kanada, auf den ich jetzt schon sehr gespannt bin. Luke ist zwei Meter groß, deshalb wird es toll sein, mit so einen großen Ballverteiler in den Punktspielen zu agieren. Außerdem kann ich mit ihm meine Englischkenntnisse wieder auffrischen.

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ES GEHT WIEDER LOS!

Hallo Fans,

das Warten hat endlich ein ENDE. Am Dienstag, den 8. August findet um 18:00 Uhr der offizielle Trainingsauftakt in der MBS Arena am Luftschiffhafen statt. Hiermit laden wir Euch zum ersten Training für die neue Sasion ein. Wir freuen uns auf euch!

Euer SC Potsdam


Luke Herr übernimmt das Zuspiel

Volleyball-Bundesligist Netzhoppers SolWo Königspark KW hat einen neuen Zuspieler für die kommende Spielzeit gefunden. Der Kanadier Luke Herr wird in der neuen Saison das grüne Trikot der Dahmeländer überstreifen. „Ich denke, mit Luke haben wir eine guten Zuspieler unter Vertrag genommen“, so Manager Arvid Kinder. Luke Herr, der am heutigen Mittwoch seinen 23. Geburtstag feiert, stammt aus Winnipeg, einer Stadt mit 660 000 Einwohnern in der kanadischen Provinz Manitoba. Dort hat der 1,93m große Herr in den vergangenen fünf Jahren an der Universität von Manitoba Volleyball gespielt.
Für den Kanadier sind die Netzhoppers seine erste Station im Ausland. „Bisher habe ich über die deutsche Volley-Bundesliga nur sehr wenig in Kanada gehört“, sagt Herr, „ich denke, mein Wechsel zu den Netzhoppers ist eine großartige Gelegenheit, mich auf einem sehr hohen Niveau zu beweisen.“ Seine eigenen Stärken sieht er beim Zuspielen und bei professionellen Einstellung zum Volleyball: „Ich gebe im Training und im Spiel immer 100 Prozent.“
Anfang August wird der Netzhoppers-Neuzugang nach Königs Wusterhausen reisen, um seine neue Teamkollegen kennenzulernen und um die Vorbereitung vom ersten Trainingstag an voll mitzumachen. „Von der Mannschaft kenne ich keinen Spieler, aber ich freue mich auf die Jungs, um mit ihnen zusammen Volleyball zu spielen“, erzählt Herr weiter. Obwohl seine Großeltern aus Deutschland stammen und sie schon vor einigen Jahrzehnten nach Kanada ausgewandert sind, kennt er nicht wirklich viel von seiner neuen sportlichen Heimat. „Einige Orte und Sehenswürdigkeiten sind mir vom Namen her schon bekannt, aber in Deutschland war ich bisher noch nie. Berlin werde ich mir auf alle Fälle sehr intensiv angucken, darauf freue ich mich jetzt schon.“

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Hier kommt der Doc. zu Wort

Mannschaftsarzt Kai Dragowsky ist nicht nur für die medizinische Betreuung der Volleyballspieler des Bundesligisten Netzhoppers SolWo Königspark KW verantwortlich, sondern er kümmert sich auch bei der Nationaltmannschaft um die Wehwehchen der Auswahlakteure. Dragowsky war auch erst vor Kurzem mit dem DVV-Team im mexikanischen Leon unterwegs, wo die Deutschen in der World Leaque Gruppe drei antreten mussten. Den Aufstieg in die zweite Gruppe hat das Team um den italienischen Coach Andrea Giani jedoch verpasst, da es im Halbfinale die Partie gegen Spanien mit 0:3 verloren hatte. Im Interview erzählt der Mediziner aus Berlin unter anderem, was er Andrea Giani in der Zukunft zutraut und ob er  auch bei der Volleyball-EM in Polen mit dabei ist.

Herr Dragowsky, welche Eindrücke konnten Sie aus Mexiko mitnehmen?

Es war sehr warm dort (lacht). Selbst in der Halle waren bei jedem Spiel 30 Grad. Daher war es wichtig für die Spieler, sehr viel zu trinken. Die Einheimischen haben sich wirklich sehr viel Mühe gegeben und sie waren super gastfreundschaftlich. Es war für mich eine tolle Woche in Mexiko mit vielen neuen Erfahrungen, denn ich war das erste Mal dort.

Ist denn Andrea Giani der richtige Mann, um Deutschland zur Weltmeisterschaft zu führen?

Absolut. Er war ja einer der weltbesten, wenn nicht sogar der weltbeste Volleyballspieler. Er stellt hohe Ansprüche ans Team und arbeitet dabei super professionell, was man ja von Italienern nicht immer unbedingt erwarten kann. Besonders im medizinischen Bereich sucht er regelmäßig die Kommunikation, was ich persönlich sehr super finde.

Hatten Sie als Teamarzt in Leon viel zu tun?

Es waren nur Kleinigkeiten zu behandeln. Ein Spieler hatte leichte Magen-Darm-Beschwerden. Aber ansonsten sind wir zum Glück von Montezumas Rache (Durchfall) verschont geblieben. Ab und zu musste ich einen lädierten Daumen oder Finger behandeln. Das war aber alles im Rahmen der Normalität. Zum Glück sind wir von größeren Verletzungen verschont geblieben.
Der nächste größere Höhepunkt für das Nationalteam sind die Europameisterschaften vom 24. August bis zum 3. September in Polen.

Werden Sie das Team auch dort betreuen?

Nein, bei der EM werde ich nicht mit dabei sein. Die Mannschaft bereitet sich aktuell in Kienbaum auf die WM-Qualifikationsspiele Ende Juli in Belgien vor. Ich bin regelmäßig in Kienbaum und betreue die Jungs dort. Mein Kollege Karsten Holland, der auch noch der Hallensprecher bei den BR Volleys ist, wird dann die Auswahl mit nach Belgien und Polen begleiten. Wir beide teilen uns schon seit einiger Zeit die Aufgabe der medizinischen Betreuung des Nationalteams.
Sie haben eine eigene Arztpraxis in Berlin.

Wie ist es für Sie immer möglich, teilweise auf zwei Hochzeiten zu tanzen?

Ich betreue schon sehr lange Sportler. Unter anderem war ich auch schon Teamarzt bei den Basketballern von Alba Berlin. Die Arbeit mit den Athleten macht mir unheimlich viel Spaß. Ich bekomme zwar eine kleine Aufwandsentschädigung für meine Arbeit, aber für mich ist es eher ein Hobby, da ich sehr sportbegeistert bin.
Kommen wir zum Schluss noch zu den Netzhoppers.

Wie geht es Björn Andrae nach seiner Knieoperation und warum musste Mittelblocker Paul Sprung unters Messer?

Björn macht aus medizinischer Sicht einen recht guten Eindruck. Ich denke, er kann in der kommenden Saison sicherlich wieder auf einem sehr hohen Niveau Volleyball spielen. Paul hatte einen Knorpelschaden beim Beach-Volleyball erlitten, den ich operiert habe. Es geht ihm sehr gut und bis zum Saisonstart im Oktober ist er locker wieder fit.

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