Volleyball-News aus Berlin & Brandenburg

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Drei Heimspielpunkte gegen Erfurt

Mit viel Spielfreude wollen die Volleyballerinnen am Samstag die nächsten drei Punkte in der Bundesliga einfahren. Zu Gast in der MBS-Arena ist um 19 Uhr der Tabellenvorletzte Schwarz-Weiß Erfurt.

Seinen Optimismus hat Davide Carli, Cheftrainer des SC Potsdam auch angesichts der eher nüchternen Punkteausbeute im ersten Teil der Saison nicht verloren: „Wir wollen weiter in der Tabelle nach oben kommen und schauen von Spiel zu Spiel. Dann schauen wir, was in den Play-Offs geht. Wenn wir das Viertelfinale gewinnen und dann ins Halbfinale einziehen, sind wir besser als letztes Jahr.“ Eine ziemlich einfache Rechnung. Dass sie als Sechst-, Siebent- oder Achtplatzierter in den Play-Offs auf eine der Top-3-Mannschaft treffen, weiß Davide Carli natürlich ganz genau, aber er versprüht in seinen Aussagen die gewisse Hoffnung, dass sein junges Team zum Saisonende topfit sein wird. „Nichts ist unmöglich.“

Das Minimalziel „Qualifikation für die Play-Offs“ verliert er dabei nicht aus den Augen und dafür muss am Samstag gegen Schwarz-Weiß Erfurt ein Sieg her. „Wir müssen nicht gewinnen, wir wollen gewinnen“, sagt „Charlie“ und vermeidet es damit, den Druck auf die Spielerinnen noch zu erhöhen. Erfurt reist als Tabellenvorletzter nach Potsdam. Der SC steht mit sechs Punkten lediglich zwei Zähler und zwei Plätze vor den Thüringerinnen. „Wir müssen konzentriert spielen und es genießen, Volleyball zu spielen“, mit dieser Aussage trifft der Coach den Nagel auf den Kopf. Besonders im vergangenen Heimspiel gegen Stuttgart schien die Spielfreude bei den Spielerinnen verloren gegangen zu sein. „Wir haben uns auch gegen Stuttgart einiges vorgenommen, das hat aber oft nicht geklappt. Am Ende fehlte die Konstanz“, so Davide Carli. Das soll am Samstag gegen Erfurt anders sein. „Es kann ein gefährliches Spiel werden, aber wir haben eine große Chance zu Hause zu gewinnen und drei Punkte auf unser Konto zu sammeln.“ Im besten Fall sind sie dann zumindest schon einmal auf den 7. Tabellenplatz geklettert.

 

Die Partie wird live auf sportdeutschland.tv übertragen.


Gratulation zur Geburt

Wir freuen uns mit Lisa Rühl und Hannes Schulz und gratulieren von Herzen zur Geburt ihrer Tochter Line. Sie kam am 13. Dezember 2017 um 18.54 Uhr mit einer Größe von 50 cm und einem stolzen Gewicht von 3.655g zur Welt. Allen Dreien geht es gut.
Wir wünschen ihnen eine tolle Kennlernzeit und alles Gute!


Trotz starker Nervosität, das erste Saisonspiel erreicht!

Am Sonntag den 10.12.2017 kam die Spielgemeinschaft Netzhoppers/Schulzendorf an der Halle in Oberkrämer zusammen. Um sich dort mit den besten Mannschaften aus Brandenburg zu messen. Im ersten Spiel, gegen Potsdam 2, war noch alles ein bisschen nervös und die jungen Spieler mussten sich erst an den neuen Druck gewöhnen. So wurden im Spiel einige Fehler gemacht, die auch vermieden hätten werden können. Trotzdem spielten sie sich mehr und mehr rein und gewannen 2:0. Im 2 Spiel ging es gegen die SG Vehlefanz, hier führten die Netzhoppers schon 22:18. Trotzdem ging der Satz mit 25:23 für Vehlefanz aus, da sie sich in einen besonderen Rausch gespielt hatten. Denn 2 Satz konnten sie dann jedoch souverän mit 25:8 für sich entscheiden. Im Tiebreak zeigten die Netzhoppers eine starke Leistung und gewannen ihn. So stand man ihm Halbfinale, gegen die TSGL Schöneiche. Auch hier ging das Spiel bis zum dritten Satz, den ersten Satz konnten die Netzhoppers noch sehr deutlich gewinnen. Auch wegen einer guten Aufschlagserie von Ole Götz. Im zweiten Satz brachten die Spieler von Schöneiche allerdings ihre Aufschläge präzise rüber. Im letzten Satz zeigten beide noch einmal eine starke Leistung, mit dem besseren Ende für die Netzhoppers. Damit sind sie für die Nordostdeutschen Meisterschaften qualifiziert. Im Finale ging es dann gegen Potsdam 1. Doch diese waren deutlich überlegen, vor allem was Aufschlag und Annahme anging. So verlor man sehr deutlich. Allerdings hatte man das erste Saisonziel erreicht und alle Jungs waren glücklich mit dem Endresultat des Tages. Jetzt heißt es weiter hart trainieren und die ein oder anderen Baustellen noch beheben. Damit man gut gerüstet zu Nordost-Deutschen Meisterschaft gehen kann.

 

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Netzhoppers freuen sich über Zuwendung der MBS-Stiftung

Am 28.11.2017 fand im Haus des Gastes in Motzen die Übergabe der Bewilligungsbescheide zur Unterstützung von Projekten im Landkreis Dahme-Spreewald statt.

Seit Jahren unterstützt die Stiftung Dahme-Spreewald der MBS Projekte vielfältige Projekte. Ein besonderes Anliegen der Stiftung Dahme-Spreewald der Mittelbrandenburgischen Sparkasse in Potsdam ist die Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements mit all seinen vielfältigen sozialen, karitativen, künstlerischen, kulturellen und umweltrelevanten Facetten sowie die Identifikation der Menschen mit ihrer Heimatregion.

Durch die regelmäßige Unterstützung vielseitiger Projekte hilft die Stiftung in ihrem Wirkungskreis konsequent und nachhaltig mit, die Potenziale und regionalen Stärken zu fördern und verdeutlicht damit ihre Verbundenheit mit der Region.

In diesem Jahr bekam das Projekt der Netzhoppers KW e.V. neben anderen herausragenden Vorhaben den Zuschlag. Damit kann der Verein weiter solide in der Kinder- und Jugendarbeit 2018 arbeiten.

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Bittere Niederlage gegen Stuttgart

MAZ – Am 2. Adventssonntag brannte beim SC Potsdam schon der Baum lichterloh. Nach einer desolaten Vorstellung unterlag das Team von Trainer Davide Carli in der Volleyball-Bundesliga dem MTV Stuttgart vor 823 Zuschauern in der MBS-Arena im Schnelldurchgang mit 0:3 (16:25, 14:25, 18:25). Die Gäste zeigten den Potsdamerinnen nicht nur einen Klassenunterschied auf, sondern auch, weshalb sie in dieser Saison wieder zur Ligaspitzengruppe zählen und der SC nicht. Carlis Team muss sich als Achter in Bescheidenheit üben.

Carli: „Stuttgart war wie eine Maschine“

Während bei der Mannschaft von Gästecoach Giannis Athanasopoulos nahezu alles von Annahme über Block bis Angriff und Aufschlag funktionierte, zerfiel das Spiel des SC Potsdam von Satz zu Satz immer mehr. „Stuttgart war wie eine Maschine“, konstatierte Carli. „Sie haben gezeigt, dass sie eine superstarke Mannschaft haben. Stuttgart gewann absolut verdient – Glückwünsch! Das Ergebnis ist für uns deprimierend. Wir haben keinen Satz über 20 Punkte geschafft. Wir können das viel besser, haben es aber leider nicht gezeigt. Wir wollten aggressiv beginnen, sind aber schnell von der Linie abgekommen.“

Anne Hölzig kann sich über ihre Medaille nicht freuen

Libera Sophie Dreblow, die in der Annahme wieder einen harten Arbeitsnachmittag hatte, zeigte sich fast ein wenig geschockt, zumindest war sie nahezu sprachlos: „Ich kann im Moment nicht sagen, woran es lag.“ Auch Außenangreiferin Anne Hölzig wollte sich über ihre Medaille als beste Potsdamerin nicht so recht freuen, obwohl sie mit ihren elf Punkten wenigstens ab und zu die gegnerische Abwehr überlisten konnte. „Wir haben es versucht, aber es lief nichts zusammen. Selbst leichte Danke-Bälle konnten wir nicht verwerten. Stuttgart hat das absolut clever gemacht“, sagte die 20-Jährige.

Immer derselbe Spielfilm

Die Chronologie der 71 einseitigen Spielminuten ist rasch erzählt. Im ersten Satz blieb der SC bis zum 6:7 dran. Dann enteilte Stuttgart auf 14:6. Im zweiten Satz kam Potsdam von einem 1:5 auf 9:10 heran, dann aber machte die herausragende Renata Sandor den Unterschied und ließ die Gäste mit ihrer starken Aufschlagserie erneut auf 17:9 enteilen – der Drops war wieder gelutscht.

Auch im dritten Satz legte Stuttgart vom 7:5 zum 11:5 einen Zwischenspurt ein, der die Fronten schnell klärte. Carli versuchte es zwar noch mal mit Wechseln. Geburtstagskind Ljubica Kecman durfte an ihrem 24. Ehrentag noch mal ran, aber das war kein Aufbäumen mehr. Stuttgart ließ sich nicht erschüttern. Als Marta Drpa mit einem symptomatischen Eigenfehler den Ball ins Aus hämmerte, war die 0:3-Pleite besiegelt, der Adventsnachmittag gründlich verdorben.

Von Peter Stein


Fotos: SC Potsdam – Allianz MTV Stuttgart


Netzhoppers SolWo Königspark KW boten starke Leistung

Ein spannendes und packendes Volleyball-Bundesliga-Derby zwischen den Netzhoppers SolWo Königspark KW und dem Deutschen Meister BR Volleys erlebten 823 Zuschauer in der Bestenseer Landkost-Arena. Am Ende setzte sich der Favorit nach 77 Spielminuten erwartungsgemäß mit 3:0 (25:19, 25:20, 25:23) durch, doch die Dahmeländer machten es dem mit etlichen Nationalspielern gespickten Team über weite Strecken nicht einfach und boten eine echt starke Leistung, auf die sie stolz sein konnten. „Meine Jungs haben sich gegenüber dem Pokalmatch in Bühl deutlich gesteigert und lange mit den BR Volleys auf Augenhöhe gespielt“, so Netzhoppers-Coach Mirko Culic, der aber auch ein weinendes Auge hatte, „schade, dass wir den dritten Satz uns nicht geholt haben. Wir waren nicht in der Lage, eine 17:11-Führung nach Hause zu bringen. Das hat mich ein wenig geärgert. Da müssen wir in den zukünftigen Spielen wieder etwas abgezockter werden.“
Culic konnte kurzfristig auf den zuvor erkrankten Björn Andrae bauen, der sich am Spieltag gesund zurückmeldete, aber erst einmal im ersten Satz mit der Bank vorlieb nehmen musste. Ohne den ehemaligen 280-fachen Nationalspieler gierten die Netzhoppers lange mit den Berlinern auf Augenhöhe (8:6, 14:12), mussten sich aber am Ende mit 19:25 geschlagen geben. Im zweiten Durchgang, Andrae kam zu einigen Kurzeinsätzen, führten die Gastgeber erneut über einen längeren Zeitraum (7:5, 10:7). Aber wie schon im Abschnitt zuvor holten sich die deutlich abgezockt spielender BR Volleys diesen Satz noch mit 25:20.
Im folgenden Durchgang rieben sich die Fans der Netzhoppers ein wenig verwundert die Augen, denn ihr Team hatte den Deutschen Meister zweitweise nach Belieben im Griff. Zwischenzeitlich führten die Dahmeländer sogar mit sechs Zählern (17:11). In dieser entscheidenden Phase lief jedoch Paul Carroll bei den Hauptstädtern so richtig heiß. Erst drehte der Australier den Spielstand mit einer Aufschlagserie (23:22), dann verwandelte er auch die letzten zwei Berliner Angriffe zum Matchgewinn (25:23). „Wir waren zu Beginn des dritten Durchganges einfach sehr schlecht. Aber dann haben ich und das Team endlich unseren Rhythmus gefunden. Es ist immer schwer in Bestensee vor dieser stimmungsvollen Kulisse zu spielen. Wir sind sehr glücklich, wie wir den dritten Satz noch umgebogen und die drei Punkte eingefahren haben„, sagte Paul Carrol nach dem Match.
Zu den wertvollsten Spieler der Partie (MVP) wurden bei den Gästen Graham Vigrass und bei den Netzhoppers Zuspieler Luke Herr gewählt. Das nächste Spiel bestreitet das Culic-Team am kommenden Sonnabend, dem 16. Dezember, um 20 Uhr in der Gellersenhalle bei der SVG Lüneburg.

Das Spiel wurde präsentiert von der Westiminster Immobilien GmbH, die ihr Engagement um weitere 3 Jahre verlängert haben.

Bilder zum Spiel bei Dagmar Jaschen.

 

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Mit guten Erinnerungen gegen Stuttgart

Wenn am Sonntag um 14.30 Uhr der erste Ball in der Partie zwischen dem SC Potsdam und dem Allianz MTV Stuttgart übers Netz in der MBS-Arena fliegt, wünschen sich die Potsdamer Fans so sehr eine Wiederholung des Vorjahresduells. Am 20. November 2016 gewann das Team um Trainer Davide Carli sensationell mit 3:1 gegen das Topteam aus Stuttgart. Dabei ging es schon im ersten Satz heiß her. Erst beim Stand von 29:27 landete der Satzpunkt auf dem Konto der Hausherrinnen. Ein solcher Start wäre auch am kommenden Sonntag wünschenswert. Dennoch mahnt der Potsdamer Coach: „Es ist ein völlig anderes Spiel. Zwei unterschiedliche Mannschaften, Stuttgart hat einen neuen Trainer. Ich möchte das Spiel aus dem vergangenen Jahr nicht mit jetzt vergleichen. Natürlich wäre es schön, wenn es genau so ausgeht, aber das werden wir sehen.“

Auf dem Papier ist Stuttgart – aktuell Tabellendritter – der haushohe Favorit. Die SC-Mädels sind in der laufenden Saison noch nicht so richtig in Fahrt gekommen. Tabellenplatz acht erfüllt nicht die Erwartungen und dennoch arbeitet das Team kontinuierlich und fokussiert weiter. Zuletzt gab es einen Sieg, gegen den Tabellenvorletzten aus Suhl, es war ein hart erkämpfter Sieg, aber ein Erfolg, der hoffentlich Selbstvertrauen freisetzt und genügend Motivation, um gegen den Pokalsieger zu bestehen. „Stuttgart gehört zu den Kandidaten auf den Meistertitel. Wenn man wetten würde, ist die Gewinnquote auf Stuttgart zu setzen wesentlich höher, als auf uns zu setzen“, weiß Davide Carli. „Aber, wenn wir, wie im vergangenen Jahr locker aufspielen, haben wir auch dieses Mal wieder eine Chance.“

Ob Geburtstagskind Ljubica Kecman am Sonntag in der Startaufstellung stehen wird, wollte „Charlie“ noch nicht verraten. Zuletzt bekam Anne Hölzig auf der Annahme-Außen-Position den Vorzug und die Nummer 15, die am Sonntag 24 Jahre alt wird, fungierte als Joker. Ein Sieg wäre der Serbin sicherlich auch das schönere Geburtstagsgeschenk als in der Startaufstellung zu stehen.

Geschenke gibt es auch für die Zuschauer am Sonntag in der MBS-Arena. Spieltagssponsor REWE wird die Gäste wieder mit kleinen Präsenten überraschen.

Die Partie wird live auf sportdeutschland.tv übertragen.


Netzhoppers SolWo Königspark KW bieten ab sofort Rückrundenticket an

Die Netzhoppers Solwo Königspark KW starten pünktlich zur Vorweihnachtszeit den Verkauf für die Spiele der Rückrunde, ab Januar, in der Bundesligasaison 2017/18.

Sie haben noch nicht das passende Weihnachtsgeschenk gefunden? Sie suchen etwas mit Spaß, Spannung und Geselligkeit? Vielleicht etwas für die ganze Familie? Dann haben die Netzhoppers SolWo Königspark KW genau das Richtige für Sie – unser Rückrundenticket. Erleben Sie die komplette Heimspielserie der Rückrunde und alle eventuell folgenden Play-Off-Spiele in der Landkost-Arena Bestensee. Jedes Spiel verspricht Spannung pur, jeder Sieg eine Menge Spaß und Unterhaltung. In der großen Volleyballfamilie bleibt niemand allein. Vollzahler erhalten das Rückrundenticket für 40,00 und obendrein, wenn gewünscht, sogar mit fest reservierten Sitzplatz. Ermäßigt (Kinder, Schüler, Studenten, Rentner, Vereinsmitglieder usw.) gibt es dieses Paket zum Preis von 28,00 €.

Und das Allerbeste an diesem Geschenk ist, lästige Rennereien entfallen. Sie können das Ticket ganz bequem online über https://netzhoppers.reservix.de/p/reservix/event/1126044 buchen und einfach zu Hause ausdrucken.

Lassen Sie sich dieses Geschenk nicht entgehen! Der Vorverkauf startet jetzt!

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Netzhoppers empfangen den amtierenden Deutschen Meister

Zum Berlin-Brandenburg-Derby in der Volleyball-Bundesliga kommt es am Sonnabend, wenn ab 19 Uhr in der Landkost-Arena die Netzhoppers SolWo Königspark KW den Deutschen Meister Berlin Recycling Volleys zu Gast hat. Für Andrea Burwitz und Hans Hempel vom Fanclub „VFC Netzinos“ ist diese Begegnung gegen die Hauptstädter eine ganz besondere, denn in ihrer aktuellen Heimat Guatemala – in der die beiden zurzeit leben – können sie die Partien ihres Lieblingsteams nur live im Internet verfolgen. „Es ist schon manchmal ein ziemlich komisches Gefühl, um die Mittagszeit herum Spiele der Netzhoppers zu gucken, da wir dort sieben Stunden später, im Sommer sogar acht, aufgrund der Zeitverschiebung als in Deutschland sind“, erzählt Hans Hempel, der als Rentner in Guatemala-Stadt ein beschauliches und ruhiges Leben führt, währendessen seine Frau als Austauschlehrerin noch an einer Schule arbeiten gehen muss.
Vor zwei Jahren sind die beiden Zeesener nach Mittelamerika gezogen, wo Andrea Burwitz sich für einen Auslandsschuldienst erfolgreich beworben hatte. Auch am anderen Ende der Welt bleiben die beiden Dahmeländer dem Volleyballsport natürlich treu. „Jeden Dienstag spielt Andrea mit Kollegen in der Schule, um sich fit zu halten“, erzählt der 66-Jährige, „vor kurzem haben wir uns sogar das Halbfinale der guatemalischen Meisterschaft angeguckt. Die Mannschaften dort haben ein Niveau von maximal Landesklasse in Deutschland.“
Noch mindestens ein Jahr werden die beiden noch in Guatemala bleiben, bis es zurück in ihre brandenburgische Heimat geht. „Bis zum 4. Januar 2018 sind wir noch hier und haben so noch die Möglichkeit, auch das nächste Heimspiel am 28. Dezember gegen United Volleys RheinMain zu gucken“, freut sich Hempel bereits jetzt schon auf die letzte Partie in diesem Jahr, „aber erst steht das Match gegen die BR Volleys auf dem Programm, gegen die wir ja einmal bereits im Tie-Break gewinnen konnten. Vielleicht gelingt es der Truppe, die Hauptstädter erneut ein wenig zu ärgern. Ich hätte sicherlich nichts dagegen.“
Einen Spieler bei den Netzhoppers wird Hempel bei diesem Wunsch nicht zujubeln können, denn für Björn Andrae kommt nach seiner Gürtelrosen-Erkrankung der Einsatz gegen seinen ehemaligen Verein noch zu früh. „Björn kann leider nicht eingesetzt werden“, kündigt Coach Mirko Culic an, „ich hoffe sehr, dass er sieben Tage später beim Spiel in Lüneburg wieder einsatzfähig ist.“ Mit einem gesunden Björn Andrae im Team, wäre es durchaus im Bereich des Möglichen gewesen, den aktuell sich in einer Krise befindlichen Deutschen Meister in der „Brandenburger Hölle“ etwas zu ärgern. Die BR Volleys laufen in dieser Saison ihrer Meisterform noch deutlich hinterher. In der Tabelle rangieren sie momentan nur auf dem dritten Platz, der ziemlich deutlich hinter den vor der Saison gesteckten Zielen liegt. Wie für die Netzhoppers war im Pokal-Viertelfinale für die Hauptstädter bereits Endstadion. In der heimischen Max-Schmeling-Halle verloren sie gegen den TSV Herrsching ziemlich unerwartet mit 2:3-Sätzen.
In der Champions League legte die Truppe vom australischen Coach Luke Reynolds am vergangenen Mittwoch ebenfalls einen klaren Fehlstart hin. Bei Jastrzebski Wegiel aus Polen, bei denen Ex-Netzhoppers Akteur Salvador Hildago Oliva unter Vertrag steht, kassierten sie eine deutliche 0:3 (21:25, 19:25, 24:26)-Pleite. „Ich bin mir sicher, dass die Volleys aber noch ihren Saison-Rhythmus finden werden“, sagt Trainer Mirko Culic.

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