Volleyball-News aus Berlin & Brandenburg

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Marta Drpa geht weiterhin für Potsdam auf Punktejagd

Mit der Vertragsverlängerung von Diagonalspielerin Marta Drpa konnte der SC Potsdam einen weiteren Erfolg in der Kaderplanung für die bevorstehende Volleyball-Bundesligasaison 2017/18 erzielen. Die 28-Jährige, die in der vergangenen Spielzeit beim Vorjahres-Vierten eine herausragende Rolle spielte, entschied sich ebenso wie ihre Landsfrau Ljubica Kecman, ein weiteres Jahr in der Landeshauptstadt anzuhängen.

„Es war ein tolles erstes Jahr für mich in Potsdam. Nicht nur in Bezug auf Volleyball, auch das Leben in Potsdam mag ich sehr. Ich habe tolle Mitspielerinnen und freue mich nun auf eine weitere Saison“, sagt Marta Drpa, die sich für die kommende Spielzeit viel vorgenommen hat: „Ich möchte noch besser spielen als letztes Jahr, mehr Spiele auf einem stabil hohen Level abliefern und ich möchte versuchen, mit dem Team besser als auf dem vierten Platz abzuschneiden.“

Mit 316 Punkten war die Diagonalangreiferin die drittbeste Punktesammlerin der Liga in der Saison 2016/17. „Es war super wichtig, dass Marta Drpa bleibt“, sagt SCP-Cheftrainer Davide Carli. „Sie kennt die Liga, die Mannschaft, unsere Spielweise und kann in der kommenden Saison zur Topspielerin der Liga werden.“ Dafür bringe die Linkshänderin alle Qualitäten mit. „Das wichtigste ist aber, Marta Drpa ist nicht nur eine super Einzelspielerin, sie kann die komplette Mannschaft besser machen. Als Leader kann sie eine bewegende Rolle spielen.“ Das erhofft sich der 34-jährige Coach von der Serbin.

 

Damit sind die Kaderplanung des SC Potsdam weitgehend abgeschlossen. Lediglich auf der Mittelblock-Position ist man noch auf der Suche nach einer dritten starken Kraft neben Ivona Svobodnikova und Lisa Gründing. „Insgesamt sind acht Spielerin aus der vergangenen Saison geblieben“, freut sich der Coach. „Es ist immer leichter nur eins, zwei neue Spielerinnen zu integrieren, als komplett neu anzufangen.“

Aus der vergangenen Spielzeit stehen weiterhin im Kader des SC Potsdam: Sophie Dreblow (Libera), Ivona Svobodnikova, Lisa Gründing (beide Mittelblock), Denise Imoudu, Ann-Marie Knauf (beide Zuspiel), Annegret Hölzig, Ljubica Kecman (Annahme-Außen) und Marta Drpa (Diagonal). Hinzu kommen die beiden Neuzugänge Antonia Stautz und Natasa Cikiriz (beide Annahme-Außen).


1,94m große Natasa Cikiriz verstärkt den SC Potsdam

Der SC Potsdam ist auf dem Transfermarkt tätig geworden und hat mit Natasa Cikiriz eine weitere serbische Außenangreiferin für die kommende Volleyball-Bundesligasaison verpflichten können. Die 22-Jährige konnte im Probetraining besonders durch ihre Dynamik, Körpergröße und clevere Spielweise überzeugen. Cheftrainer Davide Carli attestiert ihr, eine wichtige Rolle im Angriffsspiel der Potsdamerinnen einnehmen zu können: „Ich habe Natasa Cikiriz in der vergangenen Saison beobachtet, sie kann sowohl auf der Diagonalposition als auch auf Außen spielen und bin der Meinung, sie kann eine der besten Außenspielerinnen Deutschlands werden.“

Auch menschlich passe sie sehr gut ins Potsdamer Team. „Sie war im Probetraining bei uns und hat sich auf Anhieb mit den Mädels verstanden. Das ist mir sehr wichtig.“ Schließlich war der Teamgeist beim Vorjahres-Vierten ein entscheidender Erfolgsbringer in der vergangenen Spielzeit. Ganz besonders freut sich der Cheftrainer darüber, dass man die mehrfache Junioren-Nationalspielerin Serbiens gleich für zwei Jahre verpflichten konnte. „Das ist eine tolle Basis. Wir wissen jetzt schon, dass wir auch in der nächsten Saison noch mit ihr arbeiten können. Zunächst sollten wir etwas Geduld haben. Sie muss sich erst einmal an die deutsche Liga gewöhnen“, so Charlie.

Gleichzeitig muss der SC Potsdam verkünden, dass die Topscorerin der vergangenen Saison, Roslandy Acosta, nicht gehalten werden konnte. „Wir haben nichts unversucht gelassen, aber Rosi hat sich dazu entschieden, bereits jetzt einen weiteren Schritt zu gehen und in eine andere europäische Spitzenliga zu wechseln“, erklärt Sportdirektor Toni Rieger. Wir bedanken uns bei „Rosi“ für ihre herausragende Leistung in der vergangenen Saison und wünschen ihr für ihren weiteren Weg alles alles Gute!

Mit Natasa Cikiriz hat der SC Potsdam allerdings einen hoffnungsvollen Ersatz gefunden: „Wir dürfen sie jedoch nicht mit Rosi vergleichen“, warnt Davide Carli. „Rosi und Natasa sind völlig unterschiedliche Spielerinnen. Mit ihrer Größe von 1,94 Metern hat Natasa ganz andere Möglichkeiten und wird beispielsweise viel präsenter im Block sein können.“

Natasa Cikiriz, die gestern ihren 22. Geburtstag feierte, war zuvor beim polnischen Erstligisten MKS Muszynianka Muszyna unter Vertrag und wird im August zum Trainingsstart in Potsdam erwartet. Mit Landsfrau Ljubica Kecman, Annegret Hölzig und Neuzugang Antonia Stautz wird die 1,94 Meter große Spielerin ein starkes Quartett in der Annahme und im Außenangriff bilden.


Ljubica Kecman verlängert beim SC Potsdam

Außen-Annahme-Spielerin Ljubica Kecman hat ihren Vertrag beim SC Potsdam um ein weiteres Jahr verlängert und wird weiterhin im roten Trikot für Stabilität in der Annahme des Volleyball-Bundesligisten sorgen.

„In der vergangenen Saison hatten wir eine neue Mannschaft, einen neuen Trainer, viele junge Spielerinnen. In der neuen Saison können wir darauf aufbauen. Ich freue mich, dass auch Ljubica Kecman weiterhin bei uns spielt. Sie hat verstanden, wie wir spielen wollen. Sie ist stabil in der Annahme und hat gute Möglichkeiten im Angriff. Zudem ist sie ein guter Typ für die Mannschaft. Sie ist immer positiv gestimmt und bringt viel gute Laune ins Team“, sagt SCP-Cheftrainer Davide Carli über die Vertragsverlängerung.

In der vergangenen Spielzeit kam die 23-jährige Serbin in allen Partien zum Einsatz und erzielte dabei 159 Punkte bei einer Annahme-Quote von 39,5%.

„Es war meine erste Saison in Deutschland und ich kann nur gut über den Verein, die Stadt Potsdam, die Fans und das Team sprechen. Somit war es keine Überraschung, dass ich mich gerne dazu entschieden habe, ein weiteres Jahr für Potsdam zu spielen. Ich denke, wir hatten eine super Saison mit einem Saisonende mit dem wir nicht zufrieden sein können. Man könnte von einer unvollendeten Aufgabe sprechen. Ich bin mir sicher, dass wir in der kommenden Saison die Qualität für einen Medaillenplatz haben. Das sollte unser Ziel sein“, sagt Ljubica Kecman selbst.

Mit Libera Sophie Dreblow, den Zuspielerinnen Denise Imoudu und Ann-Marie Knauf, den Mittelblockerinnen Ivona Svobodnikova und Lisa Gründing, die derzeit erstmalig bei einem Nationalmannschafts-Lehrgang teilnimmt, sowie den Angreiferinnen Annegret Hölzig, Ljubica Kecman und Antonia Stautz stehen beim SC Potsdam aktuell acht Spielerinnen für die Spielzeit 2017/18 unter Vertrag. Gespräche mit weiteren Spielerinnen werden geführt.


Dauerkarte Saison 2017/18

Volleyball-Bundesligist Netzhoppers SolWo Königspark KW startet am kommenden Montag, dem 19. Juni, den Dauerkartenverkauf für die kommende Saison.

Diese Tickets haben für alle Heimspiele sowie möglichen Playoff- oder Pokalpartien Gültigkeit. Sie berechtigen zudem auf einen festen Sitzplatz und einem Vorab-Einlass. Zusätzlich erhalten alle Dauerkarteninhaber ein Saisonheft. Ticketinhaber aus der vergangenen Spielzeit werden als Erste berücksichtigt.

Die Dauerkarten-Anträge gibt es natürlich hier auf der Homepage  der Netzhoppers (www.netzhoppers.org/tickets).

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Auslosung DVV-Pokal Achtelfinale

Heute Vormittag wurde im Rahmen der Bundesligaversammlung 2017 die Auslosung für die DVV-Pokal Achtelfinalrunde durchgeführt.
Der SC Potsdam  muss in der 1. Runde des DVV-Pokals zum Regionalpokalsieger  aus der Partie Südost – Südwest.
Dieses Achtelfinale findet am 11. oder 12.November 2017 beim Regionalpokalsieger statt.
Alle Begegnungen der Pokalauslosung im Überblick:

  • Regionalpokal-Sieger Nord/West            vs.      USC Münster
  • Regionalpokal-Sieger Südost/Südwest   vs.      SC Potsdam
  • Regionalpokal-Sieger Nordost                  vs.     Dresdner SC
  • Regionalpokal-Sieger Nordwest               vs.      1. VC Wiesbaden
  • Regionalpokal-Sieger Süd                         vs.      Rote Raben Vilsbiburg
  • Regionalpokal-Sieger Ost                          vs.      SSC Palmberg Schwerin
  • Allianz MTV Stuttgart                                 vs.      LiB Aachen
  • VfB LOTTO Thüringen Suhl                      vs.      Schwarz Weiß Erfurt

Die Entscheidung gegen welche Mannschaft der SC Potsdam die 1. Runde des DVV-Pokals bestreiten wird erfolgt zwei Wochen vor dem Achtelfinale.
Wir können gespannt sein und freuen uns auf die anstehende Herausforderung.


Volleyballerin Antonia Stautz verpflichtet

Antonia Stautz war in der vergangenen Volleyball-Bundesligasaison die gefährlichste Angreiferin beim Ligakonkurrenten Schwarz-Weiß Erfurt. Nun steht die 23-Jährige beim SC Potsdam unter Vertrag und wird den Vorjahres-Vierten auf der Annahme-Außen-Position verstärken. „Ich freue mich sehr, dass sie uns zugesagt hat“, sagt Cheftrainer Davide Carli. „Antonia ist eine stabile Spielerin mit einer guten Spielweise und Annahme und einem guten Aufschlag. Ich bin mir sicher, dass sie uns sehr helfen kann.“

Nach sechs Jahren in Erfurt hat die gebürtige Braunschweigerin eine neue Herausforderung gesucht. „Die Ungewissheit in Erfurt, ob es in der ersten oder zweiten Liga weitergeht und mit welchem Trainer überhaupt, hat mein Gefühl verstärkt, eine neue Herausforderung zu suchen“, berichtet Antonia Stautz. Über Lisa Gründing, mit der sie seit vielen Jahren befreundet ist, kam dann der Kontakt nach Potsdam zustande. „Ich war einen Tag beim Probetraining und dann muss ich sagen, ging alles ziemlich schnell.  Ich war im ständigen Kontakt mit Charlie und das gab mir ein gutes Gefühl.“

Mit Lisa Gründing hat Antonia Stautz bereits beim USC Braunschweig und beim SC Langhagen zusammengespielt, zudem haben sie im Sommer oft an Beachvolleyball-Turnieren teilgenommen. Eine Wohnung werden sich die beiden zukünftig dennoch nicht teilen. „Lisa wohnt ja mit Ann-Marie Knauf zusammen“, weiß Antonia Stautz. Aber bei der Teamvorstellung vor jeder Partie werden sie in der kommenden Saison nebeneinander stehen: „Lisa hat ja die Trikotnummer neun.“

Nach dem Aufstieg des SW Erfurt in die erste Liga avancierte die 1,80 Meter große Spielerin in der vergangenen Saison zur Hauptangreiferin und stand in jedem Spiel über die komplette Zeit auf dem Feld. „Damit habe ich erst überhaupt nicht gerechnet, aber am Ende war es klasse für mich. So habe ich viel Spielpraxis sammeln können und einen Riesensprung gemacht“, erzählt sie. Die persönliche Entwicklung will sie nun in Potsdam weiter fortsetzen: „Ich möchte gerne Fuß fassen in der ersten Liga und in meinem zweiten und dritten Jahr in der höchsten Spielklasse meine Leistung bestätigen. Außerdem freue ich mich auf ein tolles Team.“


SC Potsdam unterstützte den Weltblutspendertag

Anlässlich des Internationalen Weltblutspendertag waren am Mittwoch, den 14. Juni Anne Hölzig, Sophie Dreblow und Teammanager Eugen Benzel beim Blutspendedienst Potsdam und haben dort fürs Blutspenden Werbung gemacht.

Seit 2004 wird zu Ehren Karl Landsteiners (1868-1943), Pionier der Transfusionsmedizin, an seinem Geburtstag, der Blutspendetag international begangen. Das diesjährige internationale Motto des Weltblutspendertages lautete: „What can you do? Give blood. Give now. Give often.” – „Was kannst Du tun? Spende Blut. Spende jetzt. Spende regelmäßig.“ Es steht für die überlebenswichtige Bedeutung von Blutspenden gesunder Menschen für schwerkranke Mitmenschen.

Deshalb wollten auch die Spielerinnen des SC Potsdam den Aktionstag nutzen, um mit ihrer Blutspende ein Zeichen zu setzen und selbst einen Beitrag zur Patientenversorgung in der Region zu leisten.

Zwischen dem SC Potsdam und dem DRK-Blutspendedienst besteht seit mehreren Jahren eine intensive Zusammenarbeit. Die Vereinsräume stehen mehrmals im Jahr für Blutspendeaktionen zur Verfügung. Einmal jährlich findet der DRK-Blutspendecup statt, ein Volleyballturnier, bei dem neben den sportlichen Punkten auch die Blutspenden der Unterstützer und Zuschauer zählen.

 

Das Datum für den Internationalen Weltblutspendertag ist nicht zufällig gewählt: Am 14. Juni 1868 wurde Karl Landsteiner geboren, einer der bedeutendsten Mediziner der Welt, der 1930 den Nobelpreis für Medizin erhielt. Er entdeckte das AB0-System der Blutgruppen, welches die menschlichen roten Blutkörperchen in die verschiedenen Antigen-Eigenschaften A, B und 0 sortiert. Landsteiner erkannte auch, dass die Bluttransfusion zwischen Personen der gleichen Gruppe nicht zur Zerstörung der Blutzellen führt, wohl aber zwischen Personen verschiedener Blutgruppen. 1907 wurde die erste erfolgreiche, auf seinen Arbeiten basierende, Bluttransfusion durchgeführt. Bis heute bilden seine Entdeckungen die Grundlage der modernen Transfusionsmedizin.

Jedes Jahr übernimmt ein anderes Land die Schirmherrschaft für den Internationalen Weltblutspendertag. 2017 ist es Vietnam, vertreten durch das National Institute of Haematology and Blood Transfusion (NIHBT). Dort findet in Hanoi am 14. Juni das internationale Event zum Weltblutspendertag statt.


Presseartikel zum Rückzug aus der 1. Liga

Neues Deutschland vom 10.06.2017

Fest steht jedenfalls: Auch weiterhin wird es keinen Frauen-Spitzenvolleyball in Berlin geben. Das hiesige Talentpotenzial - gefördert durch das Nachwuchszentrum VC Olympia Berlin - hat schon in der Vergangenheit keine durchschlagende Wirkung auf den Berliner Frauenvolleyball erzielt. Denn die meisten Spielerinnen im Jugend- und Juniorenalter verließen aufgrund der geringen sportlichen Perspektive Berlin und gingen stattdessen zu anderen Bundesligisten. Dieser Trend wird nun erst recht weitergehen, weil es in Berlin überhaupt keinen Erstligisten mehr gibt.

Vielleicht, so bleibt zumindest zu hoffen, kann eines Tages der gerade in die 2. Bundesliga aufgerückte Drittligist Berlin-Brandenburger SC die vom Köpenicker SC hinterlassene Lücke schließen. Bis dahin bleiben alte Zeiten ein Traum.

https://www.neues-deutschland.de/artikel/1053667.von-der-europaeischen-s...

 

Berliner Morgenpost vom 31.05.2017

"Wir haben uns entschieden, die Meldung für die erste Liga zurückzuziehen", sagt Catrin Peters, Geschäftsführerin der Spielbetriebs GmbH. 270.000 Euro hat sie gemeinsam mit ihrem Mann Jochen Peters gesammelt, 500 E-Mails geschrieben, diverse handschriftliche Briefe und so einige Termine mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft wahrgenommen... "So können wir das Abenteuer nicht eingehen, das finanzielle Risiko ist einfach zu hoch", erklärt Peters. ... "Irgendwie hat man das Gefühl, Frauenvolleyball ist hier in Berlin nicht gewünscht", sagt sie. ... Nach den Fußballerinnen des 1. FC Lübars und den Handballerinnen der Spreefüxxe sind die Köpenickerinnen der dritte Frauenklub, der trotz sportlicher Leistungsfähigkeit aus der höchsten Spielklasse ausscheiden muss. ... Klaus Böger, Präsident des Landessportbundes Berlin: "Das Hauptproblem ist, dass diese Stadt ganz viele leistungsstarke Vereine hat, die in dem großen Angebot von 120 Bundesligisten untergehen." Gerade einmal 200 bis 300 Zuschauer kamen zuletzt zu den Spielen der Köpenickerinnen. Damit fehlt potenziellen Geldgebern die nötige Plattform für ein lukratives Engagement. Bernd Holm von der Senatsverwaltung für Inneres und Sport glaubt allerdings nicht an ein geschlechterspezifisches Problem: "Die Männer haben in Sportarten wie Ringen oder Boxen ähnliche Probleme."

https://m.morgenpost.de/sport/article210760281/Koepenicker-SC-zieht-sich...

Pressearchiv-Kategorie: 1. Bundesliga

Robert Schramm wechselt zum TSV Giesen

Nach einem guten Vierteljahr ist die Ära von Robert Schramm bei den Netzhoppers SolWo Königspark KW bereits wieder vorbei. Der erst im Februar verpflichtete Mittelblocker wechselt mit sofortiger Wirkung zum Zweitligisten TSV Giesen, einem Team unweit von Hildesheim (Niedersachsen), bei dem der 27-Jährige einen Zweijahresvertrag unterschrieben hat. „Ich bin den Netzhoppers unheimlich dankbar“, so Schramm, „der Verein hatte mir die Möglichkeit gegeben, nach meiner Rückenverletzung wieder Volleyball auf hohem Niveau in der Bundesliga zu spielen. „Ich habe mich aber für Giesen entschieden, weil das Gesamtpaket mit dem Wunsch vom Aufstieg in die 1. Liga und meiner Einbindung in Management-Aufgaben genau das richtige für mich ist.“ Schramm hat ein abgeschlossenes Bachelorstudium und möchte im Bereich Sportmanagement Fuß fassen. Er hat auch bereits ein Praktikum bei den BR Volleys in Berlin gemacht, dem amtierenden Deutschen Meister.

Arvid Kinder, sportlicher Leiter bei den Netzhoppers, zeigte durchaus Verständnis für den Wechsel des 2,06 m großen Mittelblockers: „Für Robert ist es eine große Chance, neben dem Sport endlich auch im Berufsleben Fuß zu fassen. Unsere aktuelle Kaderplanung war bei weitem  noch nicht soweit, um ihm zum jetzigen Zeitpunkt ein Angebot für die neue Spielzeit zu unterbreiten. Zudem haben wir mit Paul Sprung und Daniel Heinecke, der noch eine Serie ranhängen wird, zwei gute Mittelblocker in der Mannschaft, auf die Trainer Mirko Culic auch in der kommenden Spielzeit mehr setzen wird.“ Neben Robert Schramm werden auch Libero Matthias Penk und Zuspieler Taylor Hammond in der kommenden Saison ebenfalls nicht mehr das Trikot der Dahmeländer tragen. „Penk wird im September bei einem Vorbereitungsspiel gegen Berlin noch offiziell verabschiedet“, informiert Kinder.

In den vergangenen Wochen war Coach Mirko Culic bei verschiedenen Volleyball-Turnieren zu finden, um qualitative Nachfolger für die Abgänge zu finden. Nach seiner erfolgreichen Knie-OP möchte der Verein auch Kapitän Björn Andrae für eine weitere Saison binden. „Mirko wird sich demnächst mit Björn treffen und das weitere gemeinsame Vorgehen besprechen“, so der Sportchef weiter, „wir würden schon sehr gerne mit Björn weitermachen.“

Wichtigster Aufgabenpunkt bis zum 30. Juni ist für Kinder aber erst die Erfüllung einiger Auflagen, die dem Verein von der Deutschen Volleyballiga  für die erfolgreiche Lizenzierung aufgetragen wurden. „Bis zum Monatsende müssen 80% der Sponsorenverträge nachgewiesen werden. Ebenfalls sollte bis dahin die ein oder andere Lücke in der Haushaltsplanung geschlossen sein. Die Liga möchte halt sehen, dass wir in der Lage sind, die kommende Serie ohne größere finanzielle Probleme über die Bühne zu bringen“, informiert Kinder, „aber ich bin recht guter Dinge, dass wir diese Vorgaben bestens bewerkstelligen werden.“

Sportlich hält sich das Team aktuell bei Athletiktrainer Rainer Latzke fit. Auch bei verschiedenen Beach-Volleyball-Turnieren sind einige Netzhoppers-Akteure im Einsatz. „So sieht der derzeitige Plan bis Ende Juni aus“, erzählt Kinder, „im Juli befinden sich zudem noch einige Spieler im Urlaub. Anfang August beginnt dann die richtige Vorbereitung. Bis dahin werden wir sicherlich zwölf Akteure im Kader haben, mit denen wir in die Saison gehen werden.“

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Lisa Rühl beendet ihre Karriere

Eigentlich wollte Libera Lisa Rühl in der kommenden Saison noch einmal mit dem SC Potsdam angreifen und um eine Medaille in der Volleyball-Bundesliga kämpfen, erstmals ins Halbfinale einziehen. Doch daraus wird nun nichts. Die 27-Jährige ist schwanger, erwartet ihr erstes Kind Anfang Dezember und beendet damit ihre Volleyballkarriere nach sieben Jahren beim SC Potsdam. „Natürlich ist es traurig, dass Lisa Rühl nun nicht mehr zur Verfügung steht“, sagt Sportdirektor Toni Rieger. „Sie war in den vergangenen Jahren das Gesicht der Mannschaft und hat in der vergangenen Saison als Kapitänin einen tollen Job gemacht. Aber wir freuen uns natürlich mit ihr über den Nachwuchs und wünschen ihr alles Gute.“

Nach sieben Jahren beim SC Potsdam übergibt die gebürtige Dessauerin, die 2010 vom damaligen Ligakonkurrenten VT aurubis Hamburg in die brandenburgische Landeshauptstadt kam, den Staffelstab an die fast zehn Jahre jüngere Libera Sophie Dreblow. Vier Jahre lang bildeten Lisa und Sophie das Duo auf der Libera-Position beim Vorjahresvierten. „Ich habe immer versucht, ihr zu helfen, ihr viel mit auf den Weg zu geben“, sagt Lisa Rühl zur Zusammenarbeit mit dem Potsdamer Talent, das nun die Nummer 1 in der Abwehr sein wird. „Es war immer ein gutes Arbeiten mit ihr. Sie hat viel Talent und wird ihre Sache gut machen“, so Lisa Rühl. „Ich freue mich auf die neue Herausforderung“, sagt die 18-jährige Sophie Dreblow, die bereits im April ihren Vertrag in Potsdam verlängerte.

Für Lisa Rühl bleiben viele schöne Momente in Erinnerung: „Ich habe alle Höhen und Tiefen miterlebt. Das letzte Spiel in der vergangenen Saison hat quasi beides miteinander vereint: Wir hätten es erstmalig in der Vereinsgeschichte schaffen können, ins Halbfinale einzuziehen. Es war eine gigantische Stimmung in der Halle. Es hat riesig Spaß gemacht, vor so großem Publikum zu spielen. Leider haben wir es nicht geschafft.“ Ganz besonders schwärmt die langjährige Stammlibera vom Team der vergangenen Saison: „Das Team war echt ein Highlight in meiner Laufbahn. Anfangs dachte ich, oh man, so viele junge Spielerinnen, mal schauen, wie es wird. Aber es war klasse. Zudem durfte ich Kapitänin sein, was für mich eine sehr schöne Herausforderung war.“

Mit Lisa Gründing hat Lisa Rühl nicht nur eine gute Mitspielerin und Zimmergenossin bei Auswärtsspielen gehabt, es hat sich eine enge Freundschaft entwickelt. „Sie wird mich mit großer Sicherheit weiterhin auf dem Laufenden halten. Außerdem werde ich so oft es geht in der Halle sein und zuschauen. Ich wünsche den Mädels, dass sie noch einen Schritt weitergehen können und das Halbfinale dieses Mal erreichen. Voraussetzung ist, dass alle gesund und verletzungsfrei bleiben. Ich drücke die Daumen.“

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