Runden-Durchführungsbestimmungen

 

Spaß am Volleyball und Fairplay sind unabdingbare Voraussetzungen für die Teilnahme und werden von jedem einzelnen Teammitglied erwartet.

Die Einstufung in die verschiedenen Spielklassen erfolgt nach eigener Einschätzung. Aufgrund der Meldezahlen kann es zu einem Auf- oder Abstieg kommen. Um möglichst gleichrangige Gegner und harmonische Spiele zu haben, darf kein Spieler, der einer höheren Klasse zuzuordnen ist, niedriger spielen.

Es gibt bei den Spielansetzungen regelmäßig wiederkehrende Zeiten, z.B.:

    Eintreffzeit   Ende der Spielzeit    
a) Sonnabend 14:00 Uhr - 18:30 Uhr    
b) Sonntag 09:00 Uhr - 13:30 Uhr* * max. bis 14:00 Uhr  
c) Sonntag 14:00 Uhr - 18:30 Uhr** ** in der Regel muss das Gelände eine halbe Stunde danach verlassen sein.  

 

Das ausrichtende Team benötigt ein Netz (Antennen sofern vorhanden), eine Kurbel für gute Netzspannung, eine Anzeigetafel und die terminierten Spielberichtsbogen, hat für den Auf- und Abbau zu sorgen und ist für ein ordentliches und sauberes Verlassen der Halle verantwortlich. Mancherorts ist es zu dokumentieren. Bälle und Pfeifen bringt jedes Team selbst mit.

Spielfelder:

1 2 3
links vom Eingang Mitte rechts vom Eingang

 

Um Verletzungsmöglichkeiten zu minimieren, sind vorhandene Trennwände herunterzulassen und als Schutz für Zuschauer und Linienrichter daran Bänke oder kleine Kästen aufzustellen. 
Für die Beschaffenheit der Hallen und Anlagen sowie für das Verhalten Beteiligter oder Dritter wird ebenso wenig gehaftet wie für das Abhandenkommen von Gegenständen (egal ob schuldhaft oder nicht). Bezüglich unseres Schlüsselvertrages "Zeughofstr. 24" ist der jeweilige Ausrichter für auftretende Schäden haftbar. Die aufgelisteten Aufgaben sind verbindlich durchzuführen.

Spätestens eine halbe Stunde nach der angegebenen Eintreffzeit muss der Spielbeginn erfolgen, bei "Ran ans Netz"  wegen des Heimvorteils bereits nach 15 Minuten. Wird der Spielbeginn durch das aufbauende Team schuldhaft verzögert, so werden die aus zeitlichem Grund nicht beendeten bzw. angefangenen Sätze des platzbauenden Teams als verloren gewertet. Entsprechendes gilt für ein verspätetes Team, das dadurch die Ansetzungsreihenfolge A:B, B:C, C:A verändert. Bei Mixed-Spielen ist Team C als Ausrichter vorgesehen.

Jedes Team muss reihum das Schiedsgericht mit einem 1. & 2. Schiedsrichter, einem Punkteschreiber und zwei Linienrichtern stellen. Von Freizeit-Schiedsrichtern ist nicht zu erwarten, dass sie besser pfeifen als sie spielen.
Zwischen zwei Sätzen sollen Pausen von zwei Minuten nicht überschritten werden. Spätestens 15 Minuten nach Ende einer Begegnung ist die nächste anzupfeifen. Kann eine Ansetzung aus Zeitgründen nicht beendet werden, so gilt der erreichte Schlussstand. Nur bei beiderseitigem Wunsch kann das Spiel wiederholt werden. Ein Abbruch ist vorzunehmen bei einer nachfolgenden Ansetzung Punkt 14 Uhr oder wegen des Rechts des Hausmeisters, pünktlich Feierabend zu machen.
Die Mixed-Runden-Ansetzungen gehen über 3 Gewinnsätze. Bei anderen Runden müssen sich die Teams vor Beginn auf zwei oder mehr Sätze/Gewinnsätze einigen.

Um Satzgleichstand und auch unterschiedliche Satzmengen der verschiedenen Spiele miteinander vergleichen zu können, gibt es Spielpunkte als höchste Priorität einer Begegnung:

2:0 Spielpunkte bei mehr gewonnenen Sätzen.
2:1 Spielpunkte bei Satzgleichstand aber mehr Ballpunkten
1:1 Spielpunkte bei Satz- und Ballgleichstand.

Rangfolgeprioritäten der Ergebnisliste:

1. Höhere Differenz der Spielpunkte
2. Bei gleichem Spielpunkt-Verhältnis ist die Differenz der Satzpunkte entscheidend.
3. Bei weiterhin gleichem Satzpunkte-Verhältnis ist die Differenz der Ballpunkte maßgeblich.

Tritt ein Team ohne Absage nicht an, so gilt diese Begegnung mit 0:2 Spielpunkten, 0:3 Satzpunkten und 0:75 Ballpunkten verloren. Die zwei anwesenden Teams einigen sich auf ein Schiedsrichtergespann: Spieler anderer Felder werden in solchem Fall bestimmt Unterstützung gewähren.

Bei Spielverlegung oder anderen Schwierigkeiten sind in jedem Fall die betroffenen Teams und der Staffelleiter bzw. FVB-Vorsitzende zu informieren, der auch gern bei der Vermittlung einer Ersatzhalle hilft, da die Spielbegegnungen in jedem Fall stattfinden sollen. Letzter Termin für Nachholspiele ist Ende April.

Die Spielberichtsbögen müssen innerhalb drei Tagen zu Antje Fröhlich  (12105 Berlin, Attilastr. 147) urschriftlich geschickt oder gefaxt (030/7548 92 95) oder im Internet unter www.freizeitvolleyball.de/ergebniseingabe eingegeben werden. Wird das Original nicht geschickt, so ist es für mögliche Nachfragen bis zum 1. Juli aufzubewahren. Erfolgt keine rechtzeitige Ergebnisübermittlung, so gelten die Spiele für den Ausrichter als verloren. Wertung für die beiden anderen Teams: Unentschieden, es sei denn sie haben ihr Ergebnis übereinstimmend notiert.

Bei der Anmeldung zur Runde ist auch eine Kaution auf das FVB-Konto (Gavlasz SoKo Volleyball 507 945 101, Postbank Berlin, BLZ 100 100 10) zu zahlen. Die Kaution wird nach Beendigung der Runde nicht zurückgezahlt, wenn

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die Mannschaft (die aus egal welchen Gründen nicht antreten kann) auch nur eines der beiden anderen Teams nicht mindestens 2 Tage vorher benachrichtigte,

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trotz rechtzeitiger Absage bei allen betroffenen Mannschaften mehr als zwei Spiele nicht stattgefunden haben. Bis Ende April besteht die Möglichkeit zu selbst verabredeten Nachholspielen,

- die Spielberichtsbögen wegen der Veröffentlichung im Internet nicht innerhalb von drei Tagen eingeschickt wurden.

 

Es gelten die Internationalen Spielregeln mit folgenden wichtigen Punkten und Ausnahmen:

  1.  Entscheiden sich Mannschaften zu einer Abweichung von den Regeln, so kann danach verfahren werden.

  2. Die Netzhöhe beträgt bei Frauen 2,24 m, Mixed 2,35 m, und Herren 2,43 m.

  3. Ein Team besteht aus 6 Spielern. Bei Mixed sind es 3F/3M oder 2F/4M. Spielt ein Team mit zwei Frauen gegen eins mit drei, so beginnt der Satz mit 0:8 Punkten, beim Tiebreak mit 0:5. Bei der Senioren-Runde darf die Anzahl der Frauen zwischen 1 und 5 betragen. Wer weniger als zwei Frauen hat, beginnt auch mit 0:8.

  4. Im Bedarfsfall kann ein|e Ersatzspieler|in von einem anderen Team "eingekauft" werden. In Unterzahl darf nicht gespielt werden.

  5. Uhren, Schmuck, Piercing etc. sind aus Sicherheitsgründen abzulegen.

  6. In den Leistungsklassen 3 und 4 können Spielaktionen, die einer höheren Klasse zuzuordnen sind (z.B. Sprungaufschläge, harte Angriffe…), vom Schiedsrichter als Fehler abgepfiffen werden.

  7. Regelfehler wie Netzberührung, Übertreten etc. sind auch bei schwächeren Spielern wegen der erheblichen Verletzungsgefahr abzupfeifen. Auch ohne Übertreten der Mittellinie kann eine Aktion fehlerhaft sein, wenn der Gegner dabei behindert wird.

  8. Der Ball ist "in", wenn er (physisch) die Linien noch berührt.

  9. Beim Wechseln muss ein gleichgeschlechtlicher Spieler weiterspielen, es sei denn nach dem Einwechseln eines andersgeschlechtlichen Spielers ist die Frauenquote trotzdem erfüllt. Dies gilt auch bei Libero-Einsatz.

  10. Bei Verletzung während eines Spiels muss ein anderer Spieler einwechseln. Der Schiedsrichter pfeift Doppelfehler.

  11. Über Unsportlichkeiten sollte nicht großzügig hinweggegangen werden. Sie haben im Breiten- und Freizeitsport nichts zu suchen und sind mit Punktverlust und Wechsel zu ahnden. Für beleidigendes Verhalten hat eine sofortige Disqualifikation für den Rest des Satzes und im Wiederholungsfall für das gesamte Spiel zu erfolgen.

  12. Einsprüche, Beschwerden und Unstimmigkeiten sind eindeutig auf dem Spielberichtsbogen zu vermerken. Der Vorstand des Freizeitvolleyball Berlin e.V. entscheidet letztinstanzlich.

Teilnehmer und Besucher haben die Turnhallenordnung von Berlin zu beachten.

  1. Essen und Trinken in der Halle, sind auch heißhungrigen oder verdurstenden Menschen verboten. Falls doch ein Malheur passiert, sollte das eigene Trikot zum Aufwischen benutzt werden.
  2. Rauchen ist auf dem Schulgelände verboten.
  3. Damit nicht Barfuss gespielt werden muss, sind Hallenturnschuhe mit hellen und nicht färbenden Sohlen zu tragen. Auch Straßen(sport)schuhe sind in Hallen out.
  4. Kinder dürfen in den Sportanlagen nicht unbeaufsichtigt gelassen werden.

Für die Teilnehmer der Rundenspiele besteht über den LSB eine Sport-Unfall-Versicherung bei der Feuersozietät Öffentliche Leben. Bei Unfällen ist der eigene Verein zu informieren, der den Unfallmeldebogen zeitnah an PAETAU SPORTS, Alexanderplatz 6, 10178 Berlin weiterleitet. Bei schwersten Unfällen ist eine sofortige Information unter 030 / 23 81 00 34 erforderlich.

Gutes Gelingen und trotz aller Hinweise viel Freude am Sport wünschen Eure FVB-Ansprechpartner.